Geistreich Kämpfen Geistreich Kämpfen
Themen Geistreich Kämpfen

Themen

Themen zum Kennenlernen.

Ein erster Zugang zu Bewegung, Wahrnehmung und Selbstschutz, ohne Leistungsdruck und ohne Technik-Sammeln.

Zur Zeit haben wir für die Einführung einige Themen vorbereitet, die jeweils einen Abend in Unterrichtslänge von etwa drei Stunden füllen. Es geht um Erfahrung, nicht um fertige Antworten: Sie sollen etwas verstehen, etwas im Körper bemerken und mit einer klareren Wahrnehmung nach Hause gehen.

Der Weg einer Waffe

Der Weg einer Waffe

Teil 1: Die Eröffnung

Dieser Abend verbindet Bewegung mit etwas Hintergrundwissen und eignet sich dadurch besonders gut für den Einstieg. Wir betrachten die Idee einer Waffe: was sie ausmacht, wie sie grundsätzlich geführt wird und warum bereits die erste Bewegung entscheidend ist.

In Solo- und Partnerübungen studieren wir die reine Eröffnungsbewegung: wie die Waffe in Position gebracht wird, wie der Körper darauf antwortet und wie Schutz entsteht, bevor aus einer Situation Druck wird. Schon an diesem Abend lässt sich körperlich spüren, dass eine Waffe nicht nur ein Gegenstand ist, sondern eine Veränderung von Raum, Abstand und Aufmerksamkeit.

Teil 2: Balance in der Schwerkraft

Idealerweise haben Sie den ersten Teil erlebt, Sie können aber auch ohne Vorkenntnisse einsteigen. Wir zeigen, wie eine Waffe nicht mit bloßer Kraft bewegt wird, sondern tänzerisch in der Schwerkraft balanciert. Dadurch wird Bewegung leichter, klarer und zugleich verbindlicher.

In den Partnerübungen lernen Sie sowohl Bewegungswege zum Führen einer Waffe als auch passende Ausgleichsbewegungen gegen die Waffe. Dieser Abend wirkt oft überraschend körperlich: Man wird geschmeidiger, ruhiger und nimmt die eigene Statik anders wahr.

Teil 3: Die Begegnung

Dieser Teil setzt die Erfahrungen aus den ersten beiden Einführungen voraus. Erst wenn Eröffnung, Abstand und Balance im Körper angekommen sind, kann sichtbar werden, wie Waffen einander begegnen.

Wir üben erste Formen der Begegnung und berühren dabei auch den Waffenkampf, allerdings nicht als Kampfziel, sondern als Bewegungserfahrung und als Bestätigung des Gelernten. Außerdem schauen wir, was im weiteren Sinn alles eine Waffe sein kann und wie sich diese Erkenntnisse in den Alltag übertragen lassen.

Basisprinzipien der Selbstverteidigung

Basisprinzipien der Selbstverteidigung

Dieses Thema richtet sich an alle, die verstehen möchten, wie Selbstschutz, Wahrnehmung, Distanz und handlungsfähige Bewegung zusammenwirken. Es geht dabei nicht um Wing Tsun als Stil und auch nicht um eine Sammlung von Kampftechniken.

Im Mittelpunkt steht ein einziges Schutzprinzip, das wir in unterschiedlichen Situationen erfahrbar machen. Dadurch entsteht ein erster Eindruck von der Idee des Geistreich Kämpfens: ruhig bleiben, klar wahrnehmen, den eigenen Raum schützen und angemessen handeln. Selbst wenn daraus kein weiterer Weg entsteht, bleibt etwas Praktisches zurück, das im Alltag und auf der Straße helfen kann.

Der Sechste Sinn

Der Sechste Sinn

Wir haben fünf physische Sinne. Wenn diese gut miteinander vernetzt werden, entsteht daraus eine weitere Qualität: Körperwahrnehmung im Raum. Genau diesen Sinn möchten wir an diesem Abend erfahrbar machen.

Mit kleinen Übungen zeigen wir, warum diese Wahrnehmung hilfreich ist, und geben erste Einblicke in das Chi Sao. Sie werden aufschlussreiche Dinge über Struktur, Kontakt, Richtung und Reaktion erfahren und verstehen, warum das für Selbstverteidigung bedeutsam ist. Im Zentrum steht jedoch nicht Technik, sondern eine körperliche Erfahrung, die das Verständnis von Wahrnehmung erweitert und auch im Alltag nützlich bleibt.